- ein Leben für die Politik - 

„Man muß die Leut´ mögen.“

 

„Ich habe vor nichts Angst.“

 

„Ich war als Minister nie ein Tüpferlscheißer.“

 

„Um des Dankes willen darf man keine Politik machen.“

 

„Ein Hinterwäldler ja, aber nie ein Hinterbänkler. Auf den Hinterwäldler bin ich stolz.“

 

„Ein gutes Personengedächtnis ist gut fürs Bierzelt.“

 

„Der Gleiche, unverbesserlicher Gustl!“

(Lang auf die Frage, wer er gern in einem zweiten Leben wäre.)

 

„Wer mich kennt, redet bei mir nicht mehr über Urlaub. Laßt mir doch die Freude, vom Büro aus die alten Linden zu sehen.“

 

„Ich bin ein gläubiger Mensch, aber kein frömmelnder.“

 

„Vermittlung war schon immer meine Stärke. Als Krisenmanager habe ich mich bewährt.“

 

„Man ist immer unter den Menschen und ist doch ständig einsam.“

 

„Ich hab´ mehrere und jeder ist einen Stich anders blau.“

(Lang zu seinem Markenzeichen, dem blauen Anzug)

 

„Die A6 habe ich nicht mehr hinbekommen. Mir wäre das gelungen, wenn ich länger Minister gewesen wäre.“

 

„Was nützt die schönste Natur, wenn ich sie nicht sehe, wenn ich nicht hinkomme.“

(Lang zur Trassenführung der Autobahn A93 über das Naturschutzgebiet Waldnaabtal zwischen Windischeschenbach und Falkenberg)

 

„Und zum Schluß ein kleiner Punkt, meine Herren, die Renaturierung von ein paar Weihern in Franken.“

(Mit diesen Worten gewinnt Lang ganz nebenbei im Kabinett die Zustimmung zu dem Millionenprojekt „Fränkische Seenplatte“.)

 

„Mir - die CSU.“

(Lang bei einem Besuch Papst Johannes Pauls II. in München auf dessen Frage, wer denn in Bayern regiere.)

 

„Bazi woarn wir scho…“

(Lang nach seinem Ausscheiden aus dem Stadtrat)

 

„Moidl, wer bist denn du?“

(Lang im Maximilianeum zum damaligen Landtags-Neuling Marianne Schieder, SPD)

 

„In Gesundheit noch lange meine Arbeit tun und den Leuten helfen, wo ich kann.“

(Langs Wunsch zum 75. Geburtstag)

 

„Dieser Oberpfälzer hat die Sturheit eines mazedonischen Lastesels und die Dickhäutigkeit eines indischen Urwaldelefanten.“

(Franz Josef Strauß über Lang)

 

„Ich hab´ noch keinen erlebt, der so unschuldig dreinschauen kann, wenn er mal etwas angestellt hat.“

(Wirtschaftsstaatssekretär a. D. Hans Spitzner über Lang)

 

„Ohne den Gustl ging fast nix.“

(Wirtschaftsminister a. D. Otto Wiesheu über seinen Vorgänger)

 

„Das ganze Restgeld aus Bonn ist immer zwischen Regensburg und Hof gelandet. Ihr habt´s eurem Lang viel zu verdanken.“

(Otto Wiesheu)

 

„Er ist immer wieder unterschätzt worden. Dabei hat er nicht selten alle über den Tisch gezogen und eingesackt.“

(Hans Spitzner)

 

„Ihm wurde nichts geschenkt. Was er erreicht hat, hat er sich selbst erarbeitet.“

(Weidens früherer Oberbürgermeister Hans Schröpf)

 

„Er hat gesagt: Wenn andere aufgeben, dann geht meine Arbeit an.“

(Ex-MdB Georg Girisch (CSU), langjähriger enger Weggefährte Langs)

 

„Es war ein Traum, mit ihm zu arbeiten.“

(Bürgermeister Lothar Höher, von 1988 bis 1993 Pressesprecher Langs)

 

„Diese totale Hingabe an die Politik, das ist für mich vorbildhaft.“

(Ex-MdB Ludwig Stiegler, SPD)

 

„So einen, den werden wir halt nicht mehr kriegen.“

(Zacharias Hilburger, Lang-Verehrer aus Tännesberg)

 

Foto: Eichl (Lang an seinem Schreibtisch im Zottbachhaus)